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Das Weinlexikon
A
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Der Geschmack des Weines nachdem Hinunterschlucken.
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äusserst wichtiges Ritual vor dem Genuss von alkoholischen Getränken. Wobei die Gläser zusammengestossen werden. Klingt bei Weingläsern übrigens am schönsten.
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Das Weinglas oder die Weinkaraffe vor dem Gebrauch mit einer kleinen Menge vom Wein ausschwenken um möglicher Gerüche oder Wasserreste aus dem Glas zu entfernen.
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Eine Wein Assemblage ist eine Kunst, bei der verschiedene Weine aus unterschiedlichen Rebsorten, Lagen oder Jahrgängen miteinander vereint werden, um ein harmonisches und komplexes Endprodukt zu erzeugen. Die Assemblage wird vor allem bei der Herstellung von Champagner oder Bordeaux-Weinen angewendet, um die Qualität und den Charakter der Weine zu steigern. Das Endprodukt ist somit ein Cuvée.
B
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Ein Barrique ist ein Holzfass das welches zu Eichenholz von Hand gefertigt wird. Ein Barrique umfässt immer 225 Liter Wein.
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Keinerlei Information über den Wein wird geteilt. Manchmal wird der Wein sogar aus schwarzen, dunkelblauen oder dunkelroten Gläsern getrunken damit selbst die Farbe keinen Aufschluss geben kann.
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Bouquet ist der Duft eines reifen Weines. Bei jungen Weinen nennt man es Aroma.
C
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Ein Cuvée ist ein Wein, der aus verschiedenen Rebsorten oder Lagen hergestellt wird. In Champagner kann ein Cuvée sogar noch zusätzlich aus verschiedenen Jahrgängen bestehen.
D
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Beim Degustieren geht es darum, die verschiedenen sensorischen Eigenschaften eines Weines genau zu analysieren und zu bewerten. Wie sieht er aus? Was für einen Geruch hat der Wein? Wie schmeckt der Wein?
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Dekantieren bedeutet, den Wein von der Flasche in eine Karaffe zu giessen, um ihn von Ablagerungen zu trennen und durch Belüftung seinen Geschmack zu verbessern.
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Das Depot ist der Bodensatz oder das Sediment, das sich in einer Flasche Wein ansammeln kann. Dieses Sediment besteht aus verschiedenen Bestandteilen wie Tanninen, Farbpigmenten und Weinsäurekristallen. Das Depot ist ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses eines Weins, insbesondere bei Rotweinen und älteren Weinen.
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Wird auch Jeroboam genannt. Hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern oder auch 4 Standard (0.75l) Weinflaschen.
E
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Edelfäule, auch Botrytis cinerea genannt, ist ein Pilz, der die Trauben schrumpfen lässt und den Zuckergehalt konzentriert. Besonders geschätzt bei süssen Weinen.
F
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Fassausbau bedeutet, dass der Wein in Holzfässern reift und dadurch zusätzliche Aromen und Struktur erhält. Je nach Holzart und Fassgröße variieren die Geschmacksnoten.
G
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Gärung ist der Prozess, bei dem der Zucker im Traubensaft durch Hefe in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird. Der zentrale Schritt bei der Weinherstellung.
H
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Handlese ist die manuelle Ernte der Trauben. Diese Methode ist selektiver und schonender als maschinelle Ernte und besonders wichtig für hochwertige Weine.
I
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In der Weinwelt beschreibt Intonation die feinen Nuancen und Aromen, die ein Wein im Geschmack und Geruch offenbart, oft durch den Ausbau und die Reifung beeinflusst.
J
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Der Jahrgang gibt an, in welchem Jahr die Trauben geerntet wurden. Das Wetter und die Bedingungen in diesem Jahr beeinflussen die Qualität und den Charakter des Weins. In en besten aller Jahre entstehen auch sogenannte Jahrgangs Champagner.
K
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Kork ist der traditionelle Verschluss für Weinflaschen und stammt von der Rinde der Korkeiche. Er lässt minimal Sauerstoff durch, was zur Reifung des Weins beiträgt.
L
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Die Lese ist der Vorgang der Traubenernte. Sie kann manuell oder maschinell erfolgen und ist entscheidend für die Qualität des Weins.
M
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Maische ist die Mischung aus Traubenschalen, Fruchtfleisch und Kernen, die nach dem Zerquetschen der Trauben entsteht und während der Gärung weiterverarbeitet wird.
N
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Nevers ist eine Region in Frankreich, die für ihre Eichenwälder bekannt ist. Das Holz wird oft für Weinfässer verwendet und gibt dem Wein besondere Aromen.
O
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Oechsle ist eine Masseinheit, die den Zuckergehalt des Traubenmosts angibt. Vor allem im deutschen Weinbau genutzt, hilft sie, den potenziellen Alkoholgehalt des Weins zu bestimmen.
P
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Perlage beschreibt die feinen Bläschen, die in Schaumwein oder Champagner aufsteigen. Eine feine, gleichmässige Perlage ist ein Zeichen für Qualität.
Q
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QbA ist eine deutsche Qualitätsstufe für Weine. Diese Weine müssen strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen und aus zugelassenen Regionen stammen.
R
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Eine Rebsorte ist eine spezielle Sorte von Weintrauben, die für die Weinproduktion genutzt wird. Bekannte Beispiele sind Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Merlot.
S
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Säure ist ein wichtiger Bestandteil des Weins, der für Frische, Struktur und Balance sorgt. Hauptsäuren im Wein sind Weinsäure, Apfelsäure und Milchsäure.
T
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Terroir umfasst die natürlichen Bedingungen wie Boden, Klima und Lage des Weinbergs, die den Charakter und die Qualität eines Weins beeinflussen.
U
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Die Umfüllung ist das vorsichtige Überführen von Wein in einen anderen Behälter, um ihn von Hefesatz oder Ablagerungen zu trennen und ihn zu belüften.
V
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Vinfikation ist der gesamte Prozess der Weinherstellung, von der Traubenernte bis zur Abfüllung des Weins in Flaschen.
W
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Weinstein sind Kristalle, die sich im Wein oder am Korken ablagern. Sie sind harmlos und beeinflussen die Qualität des Weins nicht.
Z
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Zimtfässer sind Fässer, die aus Zimtstangen hergestellt wurden. Sie werden selten verwendet, können dem Wein aber einen einzigartigen Geschmack verleihen.